GarbÁtyplatz Ein Platz mit Geschichte In Berlin Pankow

Olaf Buntemeyer

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Geschichte hilft, sich selbst zu verstehen und auch die anderen.

Werner, Schäfke (*1944), Kölner Museumsdirektor

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Garbatyplatz.de ist ein nicht-kommerzielles Internet-projekt der Videoproduktion KONNEX.TV aus Berlin-Pankow. Wir möchten mit dieser Seite die Erinnerung an den ursprünglichen Platz bewahren.

Josef Garbáty hatte mit seiner Frau Rosa Rahel zwei Söhne, Eugen Garbáty (1880-1970) und Moritz Garbáty (1892-1965). Der Name „Garbáty“ stammt aus dem Weißrussischen und bedeutet „Der Bucklige“. Die Familie wanderte aus der früher mehrheitlich von Juden bewohnten und seit 1795 zum Russischen Reich gehörenden Stadt Lida nach Preußen aus. Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete Garbáty seine erste Zigarettenfabrik in der Schönhauser Allee mit der Erfolgsmarke „Königin von Saba“. Ab 1906 zog die Fabrikation in die Hadlichstraße nach Berlin-Pankow, wo sie bis Ende der 1930er Jahre als eines der größten Pankower Unternehmen produzierte.


Die jüdische Familie Garbáty emigrierte 1939 nach Amerika, nachdem 1938 im Zuge der „Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben“ der Garbáty-Besitz an die aus Köln stammende Jacob-Koerfer-Gruppe und die Hamburger Reemtsma Cigarettenfabriken zwangsverkauft wurde.[1] Josef Garbáty blieb in Pankow und verstarb im Jahre 1939 zwei Tage nach seinem Geburtstag mit 88 Jahren.


Der Enkel des Firmengründers, der Philologie-Professor Dr. Thomas J. Garbáty (* 10. Januar 1930 in Berlin; † 29. Juli 2009 in Ann Arbor), lebte bis zu seinem Tod in den USA. Er war bis zuletzt Mitglied des Kuratoriums des Vereins der Förderer und Freunde des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses in Pankow e.V..


Quelle: www.wikipedia.de


JoseF GarbÁty